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über Borreliose
Die
Borreliose ist eine vor allem durch Zecken übertragene Erkrankung.
Krankheitserreger sind Bakterien, sog. Borrelien.
Die Erkrankung verläuft in verschiedenen Stadien und ist gekennzeichnet
durch eine Vielzahl von Symptomen.
Als erstes Stadium zeigt
sich eine lokale Infektion mit einer typischen Hautrötung (Erythema
migrans) um die Einstichstelle und/oder grippeähnliche Allgemeinsymptome.
Im zweiten Stadium kann
es vor allem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen, Schienbeinschmerzen,
Nervenproblemen (Entzündungen, aber auch Nervenausfälle wie
eine Gesichtslähmung, Gelenkproblemen (vor allem Kniegelenk) und
Hauterscheinungen kommen.
Das dritte Stadium tritt
oft erst Monate bis Jahre nach Infektionsbeginn auf. Typisch sind hier
"von Gelenk zu Gelenk springende" Entzündungen und eine
blaurot verfärbte Haut an Händen und Füßen auf der
Streckseite der Gelenke. Vielfältige Nervenerscheinungen können
auftreten.
Die Symptome der Borreliose sind sehr vielfältig,
daher ist die Diagnose schwierig zu stellen und es vergeht oft ein langer
Zeitraum, bis die Patienten eine adäquate Therapie bekommen. Das
typischste Symptom ist noch die Hautrötung in Stadium I direkt nach
dem Zeckenbiss. Es ist aber nicht in allen Erkrankungsfällen zu sehen.
Als Bluttest wird ein Antikörpernachweis
gemacht, der aber nicht bei allen Erkrankten positiv ausfällt.
Die Borrelien setzen sich im Organismus
im Bindegewebe fest und befinden sich nur in der Vermehrungsphase
im Blut. 
Die schulmedizinische Therapie sieht hochdosierte Antibiotikagaben vor,
welche, zu Beginn der Erkrankung angewandt, auch Erfolge erzielt, da sich
die Erreger noch nicht ins Bindegewebe eingeschraubt haben.
Die meisten Patienten werden jedoch spät diagnostiziert und therapiert
und erhalten so wiederholte, hochdosierte Antibiotikagaben mit entsprechenden
Nebenwirkungen. Die Borrelien sind im Bindegewebe
schwer durch das Antibiotika zu erreichen. Deshalb werden
viele Patienten oft über Jahre wiederholt mit Antibiotika therapiert,
weil immer wieder Symptome auftreten, sich trotzdem schwere Verläufe
entwickeln. Diese Patienten leiden dann zusätzlich noch stark unter
den Nebenwirkungen der Antibiotika. 
Die homöopathische Behandlung bietet
hier einen erfolgreichen anderen Ansatz. Die Bakterien werden nicht "von
außen" vernichtet, sondern das körpereigene Abwehrsystem
wird durch homöopathische Arznei so gekräftigt, dass seine eigenen
Abwehrzellen die Borrelien bekämpfen, also auch im Bindegewebe.
Homöopathische Begleitung ist Hilfe zur Selbsthilfe. Sie wirkt sanft
und dennoch kräftig. Neben dem Abklingen der Symptome bessert sich
das Allgemeinbefinden und die Vitalität des Patienten.
Die Homöopathie ist eine hier in Deutschland begründete und
seit über 200 Jahren weltweit verbreitete Heilmethode, mit der erfolgreich
akute Erkrankungen und auch Notfälle und chronisch Kranke behandelt
werden. 
Dabei wird die chronische Krankheit nicht als isoliertes Geschehen betrachtet,
als sei z.B. nur die Haut oder der Magen krank, sondern als Ausdruck einer
Störung des ganzen Organismus. Damit es zu einer Heilung kommt, wird
das homöopathische Arzneimittel nicht nur für einen Teil der
Beschwerden verordnet, sondern für den ganzen Menschen.
Der Homöopath nimmt sich daher die Zeit, über die Diagnose hinaus
die individuellen Beschwerden und Leiden des Patienten insgesamt zu erfassen.
Das nach dem individuellen Leiden des Patienten ausgewählte Arzneimittel
stärkt gezielt die Selbstheilungskräfte und befähigt den
Organismus, die Krankheit von innen her auszuheilen. 
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