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Wie
wirken die homöopathischen Arzneimittel?
Man
könnte annehmen, dass Arzneimittel durch das Potenzieren an Wirkung
verlieren. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Offensichtlich wird beim
wiederholten Verdünnen und Schütteln aus der Ausgangssubstanz
eine ihr eigene Information herausgelöst und aktiviert, die bei der
Einnahme direkt auf die Lebenskraft des Organismus wirkt. So wird bei
einer Hauterkrankung der Hautausschlag nicht einfach unterdrückt,
beim Infekt nicht allein das Fieber gesenkt oder Schmerzen nur betäubt.
Das homöopathische Arzneimittel, das nach dem Ähnlichkeitsgesetz
individuell ausgewählt wurde, wirkt von innen heraus, stärkt
gezielt das Abwehrsystem und hilft dem Organismus, die Krankheit selber
zu besiegen. Die klassische Homöopathie ist daher eine individuell
spezifische Regulationstherapie.
Homöopathisch verordnete Arzneimittel wirken auch bei Säuglingen,
Bewusstlosen und bei Tieren. Man muss also nicht daran glauben, damit
es hilft.
Die Mittel der Homöopathie sind sehr kräftige Reize für
den Organismus, so dass sie - wie jedes Arzneimittel - mit Bedacht und
Kenntnis angewendet werden müssen und sich nicht zur Selbstmedikation
eignen. 
Welche Krankheiten lassen sich mit der klassischen
Homöopathie behandeln?
Sie kann fast alle Krankheiten behandeln, seien es akute oder chronische.
Akute Erkrankungen, wie z. B. grippale Infekte, Blasenentzündungen,
Magen-Darm-Beschwerden, viele Rückenschmerzen und Kinderkrankheiten,
können unter der homöopathischen Behandlung schnell wieder abklingen,
ehe Komplikationen auftreten.
Die Dauer einer akuten Erkrankung lässt
sich durch eine homöopathische Behandlung verkürzen und die
Arbeitsfähigkeit ist schneller wieder hergestellt.
Hervorragende Möglichkeiten bietet die klassische Homöopathie
gerade bei der Behandlung chronischer Erkrankungen, wie z. B, bei Migräne,
bei allen Formen von Allergien, Heuschnupfen oder Neurodermitis, Kreislaufstörungen,
Erkältungsanfälligkeiten usw. Auch psychische Störungen
wie Ängste, Depressionen, Anorexie bzw. Bulimie oder kindliche Verhaltensauffälligkeiten
(Bettnässen, Hyperaktivität u. v. m.) können gebessert
oder geheilt werden.
Nach aktuellen Erfahrungsberichten von klassischen Homöopathen aus
ganz Europa lassen sich auch Epilepsie, vor allem bei Kindern, Schilddrüsenfunktionsstörungen,
chronische Mittelohr- und Mandelentzündungen, rheumatische Erkrankungen,
Schwindel und Gedächtnisstörungen im Alter und viele andere
Krankheiten sehr erfolgreich homöopathisch behandeln.
Bei unerfülltem Kinderwunsch oder Beschwerden während Schwangerschaft
und Geburt kann die Homöopathie ebenfalls helfen.
Die Homöopathie hat aber auch Grenzen. Schwere Verletzungen und Knochenbrüche
beispielsweise müssen chirurgisch versorgt werden und manche Operationen
lassen sich trotz homöopathischer Behandlung nicht vermeiden. Hier
kann die Klassische Homöopathie allerdings die Wundheilung deutlich
beschleunigen. Schäden, die durch Krankheiten entstanden sind, z.
B. durch Rheuma zerstörte Gelenke, können nicht wieder rückgängig
gemacht werden. Klassische Homöopathie kann jedoch damit verbundene
Beschwerden lindern. In schweren, unheilbaren Fällen (zum Beispiel
fortgeschrittene Tumorerkrankungen) kann die Klassische Homöopathie
helfen, Schmerzen und Begleitsymptome wirkungsvoll zu verringern.
Müssen bei chronischen Erkrankungen regelmässig und dauerhaft
Medikamente eingenommen werden, wie zum Beispiel Insulin bei Diabetes,
ist eine homöopathische Behandlung dennoch ergänzend sinnvoll.
Sie kann in diesen Fällen helfen, die Folgeschäden der Grundkrankheit
zu mindern und hinauszuzögern. So lassen sich z. B. beim Zuckerkranken
die fortschreitenden Durchblutungsstörungen günstig beeinflussen.
Da chronische Erkrankungen nicht von heute auf morgen entstanden
sind, benötigt ihre Heilung entsprechend Zeit und die Patienten brauchen
etwas Geduld. Eine Prognose über die Dauer der Heilung lässt
sich nur individuell für jeden Patienten abhängig von seinem
Krankheitsbild stellen. 
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